Syntellects®
Erstgespräch buchen
WISSEN · EU AI ACT

Verstehen, was Art. 4 von Ihnen verlangt.

Die wichtigsten Fakten zur KI-Kompetenzpflicht — verständlich, aktuell, ohne Juristendeutsch. (Allgemeine Information, keine Rechtsberatung.)

DIE KERNFAKTEN

Art. 4 in fünf Punkten.

SEIT 02.02.2025

Die Pflicht gilt bereits

Art. 4 ist unmittelbar in Kraft — ohne Übergangsfrist, für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen jeder Größe.

AB 02.08.2026

Durchsetzung startet

In Deutschland übernimmt die Bundesnetzagentur die Aufsicht (KI-MIG). Schon vorher zählt im Haftungsfall, ob Sie gehandelt haben.

SCOPE

Wen es betrifft

Praktisch jedes Unternehmen, das KI nutzt — schon wer ChatGPT oder Copilot beruflich einsetzt, gilt als Betreiber.

SANKTIONEN

Was droht

Bußgeldrahmen bis 15 Mio. € bzw. 3 % Umsatz (Art. 99) — praktisch relevanter ist meist das Haftungs- und Sorgfaltspflichtrisiko.

KEINE ZERTIFIZIERUNGSPFLICHT

Der Gesetzgeber schreibt weder ein Curriculum noch eine Prüfung vor. Gefordert ist ein rollenbasiertes, dokumentiertes Vorgehen, das zu Rolle und Risiko passt — genau das liefern wir.

DIE RISIKOKLASSEN

Vier Stufen — welche betrifft Ihr Unternehmen?

Der EU AI Act stuft KI-Systeme in vier Risikoklassen ein. Die Klasse bestimmt, welche Pflichten gelten — von Transparenzhinweis bis vollständiger Konformitätsbewertung.

KLASSE 1 · MINIMALES RISIKO

Spam-Filter, Empfehlungsalgorithmen

Keine spezifischen Pflichten — freiwillige Verhaltenskodizes empfohlen. Die Mehrheit der im Alltag genutzten KI-Tools fällt in diese Kategorie.

KLASSE 2 · BEGRENZTES RISIKO

Chatbots, KI-generierte Inhalte

Transparenzpflicht: Nutzer:innen müssen wissen, dass sie mit KI interagieren. Deepfakes und synthetische Medien müssen als solche gekennzeichnet werden.

KLASSE 3 · HOHES RISIKO

HR-Screening, Kreditscoring, Medizin-KI

Strengste Anforderungen: Konformitätsbewertung, Risikomanagement, Datendokumentation, menschliche Aufsicht, Registrierung in der EU-Datenbank.

KLASSE 4 · INAKZEPTABLES RISIKO

Social Scoring, manipulative KI

Vollständig verboten. KI-Systeme, die Menschen manipulieren, diskriminieren oder staatliches Social Scoring ermöglichen, sind in der EU untersagt.

IHRE CHECKLISTE

Was Unternehmen konkret tun müssen.

Art. 4 ist kein Selbstläufer. Diese sieben Punkte helfen Ihnen, den Nachweis sauber aufzubauen — mit oder ohne uns.

01
KI-Inventar erstellen
Alle eingesetzten KI-Systeme und -Tools erfassen — auch informell genutzte wie ChatGPT.
02
Risikoklassen bestimmen
Für jedes Tool prüfen: Welcher Risikoklasse gehört es an? Welche Pflichten gelten?
03
Rollen und Kompetenzlücken analysieren
Welche Mitarbeitenden brauchen welches KI-Wissen? Was fehlt noch?
04
Schulungsprogramm konzipieren
Rollenbasierte Lernpfade definieren — mit Lernzielen und geeigneten Formaten.
05
Schulungen durchführen und dokumentieren
Teilnahme, Inhalte und Kompetenznachweise je Mitarbeitende:r festhalten.
06
Interne KI-Richtlinie aufsetzen
Klare Regeln für den KI-Einsatz — was erlaubt ist, was verboten, wie eskaliert wird.
07
Prozess regelmäßig aktualisieren
KI entwickelt sich schnell — Schulungen und Richtlinien müssen mithalten.
ARTIKEL & LEITFÄDEN

Zum Weiterlesen.

PLATZHALTER · INHALTE FOLGEN
LEITFADEN · 8 MIN

Art. 4 umsetzen: 7 Schritte für Geschäftsführer

Vom KI-Inventar bis zum Nachweis — praktisch erklärt.

Bald verfügbar →
ARTIKEL · 6 MIN

Rollenbasierte KI-Kompetenz: die drei Stufen

Wer welches Wissen braucht — und warum das genügt.

Bald verfügbar →
ARTIKEL · 5 MIN

Bußgeld & Haftung: Was wirklich auf dem Spiel steht

Der Unterschied zwischen Bußgeld und Sorgfaltspflicht.

Bald verfügbar →

IHR NÄCHSTER SCHRITT

Machen Sie Art. 4 vom Risiko zum Vorsprung.

30 Minuten, unverbindlich. Wir bestimmen gemeinsam Ihren Standort und zeigen den schnellsten Weg zu Kompetenz und Automatisierung.